デュッセルドルフ日本人学校・瀬野尾千恵元校長先生
(2003)

2002年4月にデュッセルドルフ日本人学校校長として赴任された瀬野尾千恵先生は学校教育目標として、「豊かな心と確かな学力を身につけ、国際社会に生きる子どもの育成<」 ◎思いやりの心をもつ子ども ◎学ぶことの楽しさを知る子ども ◎ドイツに親しもうとする子ども を掲げられました。そこでRBでは「ドイツにおける日本人学校とは?」「現地に馴染むとは」を中心にお話を伺おうと出かけました。校長先生は大変気さくな方で、ご自身の体験も含めてお話くださいました。

Seit April 2002 ist Frau Chie Senoh Schulleiterin der Japanischen Internationale Schule e.V. in Düsseldorf. Sie hat vier Erziehungsziele festgelegt: Die Schülerinnen und Schüler sollen auf das Leben in einer internationalen Gesellschaft vorbereitet werden, sie sollen tolerant sein, mit Freude lernen und sich mit Deutschland vertraut machen. 
Rheinbrücke fragte sie, welche Rollen die japanische Schule in Deutschland spielt und was es bedeutet, sich mit Deutschland vertraut zu machen.  Frau Senoh hat uns bereitwillig über ihre persönlichen Erfahrungen berichtet.


[先生の略歴〕

1970年 大学卒業後、二年間民間企業に勤める
1972年 横浜市の小学校教員となる
1996年 教育委員会に配属となる
1998年 校長として再び小学校での日々を送る
2002年 デュッセルドルフ日本人学校の校長として当地での勤務となる

女性として大変若くして校長先生になられた瀬野尾先生の最初の赴任先は、日本で一番外国人の割合(3割)の高い小学校だったそうです。ここでの経験が海外勤務を希望するきっかけとなり、今日の先生がいらっしゃるわけです。まずは当時のお話から伺いました。

[Berufserfahung]
Nach Beendigung ihres Studiums arbeitete Frau Senoh zunächst als Angestellte. Zwei Jahre später wurde sie Lehrerin  an einer Grundschule in Yokohama. 1996 wurde sie in den Bildungsausschuss versetzt.1998 wurde sie Leiterin der Grundschule mit einem Ausländeranteil von mehr als 30% dem höchsten in Japan. Aufgrund ihrer besonderen Erfahrungen an dieser Schule wuchs ihr Interesse am Erziehungswesen im Ausland. Im April 2002 trat sie schließlich die Stelle in Düsseldorf an.


異文化の中での生活

瀬野尾先生(以下S.):私が校長として赴任した学校の外国人児童の多くは中国残留孤児二,三世の呼び寄せ家族、インドシナ難民やラオス、タイ、ブラジル、ペルーからの子供達もいました。私が校長になったころから文科省の方針も変わり、「学校ごとの特色ある教育を目指す」ことができるようになり、校長裁量で自分の願う教育実践をすることができました。異文化生活を始める子供達を援助したり、受け入れる日本の子供達が彼らとともに学ぶ環境を整える事など、この学校ならではの特色或ある教育を実践できたのです。当時、この学校には3人も海外教育施設から戻ってきた先生がいて、彼らからの情報やアドバイスが大変大きな刺激ともなりました。その後、「では、海外で暮らす日本の子供達の教育は」との関心が湧いたのです。希望が通り、研修として補習校校長のコースを受講しましたが実際に配属が決定したのはここデュッセルドルフの日本人学校でした。紆余曲折はあったものの海外での教育熱は失せることなく、家族の了解を得られた事も大きな支えとなって今日の私があるのです。

RB:では、ご自身の「ドイツ語奮闘記」なるものをお聞かせください。

S.:うーん。苦労しています。
日本でドイツ語にかけた時間はほんのわずかでした。一日3時間で10日間集中コース。ドイツに来てからは、自己紹介に始まり、会話中心で、反復練習によって自然に話せるようにするという方針のドイツ語学校に通っていましたが、何しろ時間不足。夏休みに集中的に学ぼうと思っていました。現地採用の先生方の推薦で、ゲーテインスティテュート集中コース(基礎2)に入りました。ここでの2週間は朝から晩まで、ドイツ語の勉強で後半の一週間は昼休みもないほどでした。このとき痛切に思ったのは単語量の少なさでした。また、文法用語自体が分からないのは、授業を理解する上で、大きな障害となりました。自分を「ガンバリ屋」タイプだと思っているのですが、このときばかりは本当に苦労しました。ですが、これらの体験は日本人学校でのドイツ語授業を考える上で役に立っています。

日本人学校とは

RB:海外での日本の教育機関として、補習校と日本人学校があるわけですね。では、日本人学校についてお聞かせください。

S.:日本人学校とは、「海外で生活する日本人子女が日本に戻ったときに困らないように、指導要領の内容以上の教育をする」という目的で設立されています。ですから、文部科学省から出ている「学習指導要領」の内容と同等か、それ以上のものが求められているわけです。ほぼ、10年ごとに見直される「学習指導要領」ですが 最近の大きな見直し点である週五日制(土曜日完全休校)や、「総合的な学習の時間」の実施、中学部における選択教科制などは、同校ではすでに前校長時代に導入済みです。評価方法の変更(相対評価から、絶対評価へ)に伴う評価基準や評価計画の作成は、先生方の多大なご努力で現在進められています。

RB:海外にありながらも日本と同等以上の教育内容が求められるというのは大変なご苦労を伴うわけですね。

S.:そうです。我が校に関して言えば上記の内容をこなした上で、やはり子供達にドイツに生活していればこその時間を持たせたいので、小学部では年間で約180時間、中学部でも140時間程度、独自のプログラムを組んでいます。この中にはもちろん、ドイツ語の授業、現地校との交流会、図書の時間などがあり、1995年から始まった小学部での「読み聞かせの会」も含まれています。

RB:次に、NRW州における「日本人学校とは」をお話いただけますか?

S.:当地において、日本人学校は国家で認定された私立学校上の補充校です。NRW州に住んでいる日本人が本校に入学を希望する場合、州の学務局の許可を受ける必要があります。しかし、学校の教育内容についての規制は一切ありません。また、NRW州の公立学校への転入出も可能です。

ドイツ語教育

RB:では、いよいよ日本人学校のドイツ語教育についてお話いただけますか?

S.:小・中学校合わせて8人の先生がドイツ語の授業をしています。
まず、小学部についてお話ししますと、ここでは特に決まった教科書はありません。まず、子供にドイツ語に馴染んでもらわなければならないので、「楽しい授業、話せるドイツ語」を目標に先生方に授業をお願いしています。でも、いざ現地校との交流などとなると、学んだ事を生かせていないのが現状です。たとえ、挨拶だけでも子供達が積極的にドイツ語を使ってみようという気持ちに持っていくというのは難しいもので、先生方に更なる工夫をお願いしているところです。
次に中学部です。日本人の先生一人とドイツ人の先生一人にお願いしています。ここではデュッセルドルフ日本人学校の開校以来の目標が貫かれています。「言語の背景を知ってドイツ文化の理解を深める」というものです。ですから、文法に大変力を入れています。卒業生の中には、大学でドイツ語を専攻する人もいるわけですが、彼らから「デュッセルドルフ日本人学校で学んだときのノートが大変役に立ち、感謝している」との声も寄せられています。ただし、「日常使えるドイツ語」という点ではまだ、改善の余地があると私は考えています。今後も先生方と積極的に話し合って行きたいと思っています。 
ただし本校は一年で約3分の1の生徒が入れ替わってしまいます。また、ドイツで生まれドイツ語を母国語のように話せる生徒もいますので、個のニーズに合わせた選択やクラス編成も考えています。いずれにしても全生徒が興味を持ってドイツ語を学べるカリキュラムや環境を整備するというのは大変難しい問題なのです。自分のドイツ語経験や、日本から赴任してきた先生方の経験などをも参考に「ドイツでドイツ語を学ぶ、学んだ事を日常に生かす」道を探していきたいと思います。

 

後記:突然のインタビューの申し込みを快く受けてくださり、2時間を越える時間を割いていただきました。この後、先生は学校から直接ドイツ語のレッスンに向かわれました。よりよいドイツ語授業を目指して、授業内容の改良も考えていらっしゃるそうです。保護者の方の声や、先生方との積極的な討論などを通して瀬野尾校長先生のもとで子供達が一つでも多くのドイツならではの体験を積めるようになるといいですね。

デュッセルドルフ日本人学校のホームページ


Leben in einer anderen Kultur

Die ausländischen Schüler an ihrer Grundschule in Japan kamen u. a. aus China, Indochina, Laos, Thailand, Brasilien und Peru. Als sie die Grundschule leitete, lockerte das japanische Kultusministerium die bis dahin strengen Erziehungsrichtlinien. Jetzt war es der Schulleitung möglich, der Schule einen eigenen Charakter zu geben. Aufgrund des hohen Ausländeranteils legte Frau Senoh besonderen Wert darauf, ausländische Schüler auf das Leben in Japan und die japanischen Schüler auf die Integration der Ausländer vorzubereiten. Vielfältige Anregungen erhielt sie dabei von drei Lehrern, die über Auslandserfahrung verfügten. Aufgrund Ihres Interesses an der Erziehung japanischer Kinder im Ausland bewarb sie sich und erhielt die Stelle der Leiterin der Japanischen Internationalen Schule e. V.in Düsseldorf. Ihre Begeisterung für diese Arbeit wurde immer stärker und sie ist ihrer Familie sehr dankbar, dass sie mit ihrem Plan, ins Ausland zu gehen,volle Unterstützung fand.

Kampf mit der deutschen Sprache

Frau Senoh findet es anstrengend Deutsch zu lernen. In Japan hatte sie dafür sehr wenig Zeit. Sie nahm zehn Tage lang an einem Intensivkurs mit 3 Unterrichtsstunden pro Tag teil. Als sie nach Deutschland kam, besuchte sie eine Schule, um ihre Sprachkenntnisse zu vertiefen. Aber aus Zeitmangel konnte sie sich nicht gut auf das Lernen konzentrieren. In den Sommerferien besuchte sie einen Intensivkurs am Goethe-Institut. Zwei Wochen lang lernte sie von morgens bis abends. In der letzten Woche verzichtete sie sogar auf die Mittagspause. Für sie war es wichtig, ihren Wortschatz zu erweitern. Sie hat auch eingesehen, dass es schwierig ist, dem Unterricht zu folgen, wenn man die grammatischen Ausdrücke nicht kennt. Diese eigenen Lernerfahrungen waren hart, aber nützlich für die Einschätzung des Deutschunterrichts an der japanischen Schule.

Die Japanische Internationale Schule e. V

Japanische Schulen im Ausland sind Grund- und Mittelschulen sowie weiterführende Schulen. Die japanischen Auslandsschulen wurden gegründet, damit japanische Schüler bei der Rückkehr in ihre Heimat keine Schwierigkeiten bekommen. Von den Schulen wird erwartet, dass sie die Ausbildung an den Lehrplänen des japanischen Kultusministeriums orientieren. Diese Lehrpläne werden fast alle zehn Jahre modifiziert. In ihrer Schule wurden wichtige aktuelle Änderungen wie die Fünftagewoche, synthetisches Lernen und das Auswahlsystem der Unterrichtsfächer in der Mittelschule bereits umgesetzt. Die Änderung der Zensurengebung von relativer zu absoluter Benotung, die auf Seiten der Lehrkräfte ein hohes Arbeitspensum erfordert, wurde bereits vorangetrieben. Außer diesen Aufgaben ist ein besonderes Förderprogramm mit Deutschlandbezug bereits installiert, das neben Deutschunterricht auch den Austausch mit deutschen Schulen fördert. Dazu kommt die Lesezeit. Seit 1995 werden Rezitationsstunden für die Grundschüler gehalten. Jedes Jahr wenden die Grundschule 180 Stunden und die Mittelschule 140 Stunden für dieses Zusatzprogramm auf, erklärt Frau Senoh.

Die Japanische Internationale Schule e. V. ist mit Ausnahmegenehmigung des Kultusministers in NRW als private Ersatzschule anerkannt. Japanische Schüler können unsere Schule besuchen, wenn sie eine Genehmigung des Kulturministeriums vorlegen. Der Lehrplan muss nicht dem der öffentlichen Schulen in NRW entsprechen.  Ihre Schüler können zu anderen Schulen in NRW wechseln.

Deutschunterricht

Die Japanische Internationale Schule e. V. hat acht Lehrer in der Grund- und Mittelschule. In der Grundschule werden keine Lehrbücher benutzt. Der Unterricht soll Spaß machen und interaktiv sein, damit die Kinder leichter mit der deutschen Sprache vertraut werden. Aber leider ist es so, dass die Kinder beim Austausch mit deutschen Schulen ihre Kenntnisse nicht so einfach anwenden können. Sie haben mitunter schon Schwierigkeiten auf Deutsch zu grüßen. Frau Senoh hält es für notwendig, den Unterricht im Hinblick auf die mündliche Kommunikation zu verbessern.

In der Mittelschule unterrichten ein japanischer und ein deutscher Lehrer. Seit Eröffnung der Schule herrscht hier die Maxime „Durch Lernen des Hintergrunds der Sprache kann man das Verständnis der deutschen Kultur vertiefen.“ Deswegen ist die Grammatik ein Unterrichtsschwerpunkt. Den Schulabgängern, die an der Universität Deutsch studieren wollen, kommt diese Art von Unterricht sehr entgegen. Doch im Hinblick auf die Bewältigung des Alltags kann auch dieser Unterricht verbessert werden, sagt Frau Senoh.

Schwierigkeiten ergeben sich daraus, dass z. B. ein Drittel aller Schüler innerhalb eines Jahres umzieht oder dass es Schüler gibt, die in Deutschland geboren sind und Deutsch wie ihre Muttersprache sprechen. Entsprechend dem unterschiedlichen Leistungsstand sollte in unterschiedlichen Klassen unterrichtet werden. In jeder Hinsicht ist es keine leichte Aufgabe, jedem Schüler den passenden Sprachkurs anzubieten. Aber sie bemüht sich mit ihren Lehrern auch weiterhin, diese Probleme zu bewältigen.

Die Rheinbrücke dankt Frau Senoh, dass sie sich Zeit für das Interview genommen hat.

Wir wünschen ihr und ihrer Schule viel Glück und Erfolg!

 

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